Landeswaldgesetz NRW Kapitel 01 Eine räumliche Analyse Gütersloh
Wie viele Waldwege könnten zukünftig für die Nutzung durch Radfahrer wegfallen? Wie viele Waldwege im Kreis Gütersloh könnten zukünftig für die Nutzung durch Radfahrer wegfallen?
Der Entwurf nennt keine feste Breite — aber er erlaubt das Radfahren künftig nur auf „Fahrwegen", und ein Fahrweg ist faktisch erst ab rund 3,5 Metern ganzjährig Kfz-tauglich. Schmalere Waldwege dürften damit genehmigungspflichtig werden. Wir haben jeden Kreis Nordrhein-Westfalens einzeln ausgewertet — Weg für Weg.
In ganz Nordrhein-Westfalen
62,4 %
aller Waldwege im Land könnten fürs Radfahren genehmigungspflichtig werden.
Wie viele sind es in Ihrem Kreis?
Für den Kreis Gütersloh
46 %
aller Waldwege im Kreis könnten fürs Radfahren genehmigungspflichtig werden.
Das sind 755 km. Vom heute befahrenen Netz bräuchten 31 % eine Ausnahme.
Kapitel 02 Die Wanderung
Die Aufteilung des Wegenetzes in den Wäldern NRWs: Die Aufteilung des Wegenetzes —:
- 95.956 — Kilometer Wege im Wald
Aneinandergereiht reichen sie 2,4-mal um die Erde.
Alle Wegetypen zusammengezählt — Forststraße, Wirtschaftsweg, Pfad.
- 59.853 — davon schmaler als 3,5 m
Hier greift die Änderung des Entwurfes, 62 % der Waldwege liegen darunter.
Hier greift die Änderung des Entwurfes, — % der Waldwege liegen darunter.
- 7.192 — km als Route ausgeschildert
als Wander- oder Radroute markiert. Rothaarsteig, Sauerland-Höhenflug, Hermannshöhen.
als Wander- oder Radroute markiert — eingebettet ins Wegenetz —.
Kapitel 03 Ihr Revier
53 Kreise und kreisfreie Städte · frei zugänglich, ohne Anmeldung Gewählt: — · Auswertung aus dem Wissensgraphen
Kapitel 04 Die Karte
Wo das Gesetz räumlich wirkt. Wo das Gesetz — wirkt.
Nordrhein-Westfalen, 53 Kreise und kreisfreie Städte. Suchen Sie Ihren Kreis — oder wählen Sie ihn direkt auf der Karte. — % aller Waldwege im Kreis sind schmaler als 3,5 m.
Kreis 53 Kreise & kreisfreie Städte Anderen Kreis wählen
Stärkste Betroffenheit
Hochsauerlandkreis 80 % Siegen-Wittgenstein 78.9 % Märkischer Kreis 75.9 % Olpe 79.2 % Oberbergischer Kreis 73.4 %Alle Kreise · alphabetisch
Bielefeld 56.7 % Bochum 47.4 % Bonn 51.1 % Borken 39.4 % Bottrop 48.4 % Coesfeld 46.3 % Dortmund 45.9 % Duisburg 33.1 % Düren 64.6 % Düsseldorf 45 % Ennepe-Ruhr-Kreis 72.4 % Essen 54 % Euskirchen 69.5 % Gelsenkirchen 35.6 % Gütersloh 46.4 % Hagen 71.7 % Hamm 41.8 % Heinsberg 52.7 % Herford 52.8 % Herne 31.7 % Hochsauerlandkreis 80 % Höxter 66.5 % Kleve 48.6 % Köln 30.8 % Krefeld 37.7 % Leverkusen 44.2 % Lippe 65.8 % Märkischer Kreis 75.9 % Mettmann 52.4 % Minden-Lübbecke 49.8 % Mönchengladbach 30.6 % Mülheim a.d. Ruhr 48.9 % Münster 40.1 % Oberbergischer Kreis 73.4 % Oberhausen 32.2 % Olpe 79.2 % Paderborn 50.6 % Recklinghausen 57.5 % Remscheid 71.2 % Rhein-Erft-Kreis 46.7 % Rhein-Kreis Neuss 36.3 % Rhein-Sieg-Kreis 65.2 % Rheinisch-Bergischer Kreis 66.6 % Siegen-Wittgenstein 78.9 % Soest 58.9 % Solingen 66.2 % Städteregion Aachen 65.6 % Steinfurt 47.6 % Unna 47.4 % Viersen 50 % Warendorf 41 % Wesel 49.1 % Wuppertal 60.5 %Kein Kreis gefunden
Datengrundlage: NRW-Wald-Wissensgraph aus behördlichen Geodaten (ATKIS, Waldfunktionskarte, DGM1-LiDAR) und OpenStreetMap. Eingefärbt nach den absolut betroffenen Kilometern je Kreis.
Kapitel 05 Das Wegenetz
Wo die schmalen Wege tatsächlich liegen.
Das echte Luftbild —, überlagert mit dem klassifizierten Wegenetz aus dem Wissensgraphen. Die schmalen Wege (unter 3,5 m) sind hervorgehoben — Bedienung, Legende und Modi liegen direkt in der Karte.
Im Kreis verlaufen — km Wege durch Waldgebiet. Davon sind — km schmaler als 3,5 m — und damit vom Entwurf des Landeswaldgesetzes neu zu prüfen.
Tipp: in der Karte zoomen, verschieben und zwischen Luftbild und heller Karte wechseln.
Kapitel 06 Konkrete Routen
Welche Routen betroffen wären.
Benannte Wander- und Radrouten, die durch — führen und auf schmalen Waldwegen verlaufen — mit der Länge des genehmigungspflichtigen Abschnitts.
-
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— km genehmigungspflichtig -
—
— km genehmigungspflichtig -
—
— km genehmigungspflichtig -
—
— km genehmigungspflichtig
In diesem Kreis verläuft keine benannte Route auf genehmigungspflichtigen Waldwegen.
Kapitel 07 Das Eigentum
Wer eine Ausnahme erteilen müsste.
„Genehmigungspflichtig" klingt nach Formular. In der Praxis heißt es: Für jeden schmalen Waldweg muss geklärt werden, wer der Eigentümer ist und dieser muss im Einzelfall zustimmen. In ganz NRW berühren die betroffenen Wege:
- 22.896 betroffene Flurstücke
- 15.971 davon in Privateigentum
- 3.821 benannte Routen mit Pflichtteilen
Genau hier wird aus „genehmigungspflichtig" oft ein faktisches Verbot: Wo tausende Einzelzustimmungen nötig wären, bleibt das Befahren der Wege im Zweifel verboten.
— berühren die genehmigungspflichtigen Wege:
- — betroffene Flurstücke
- — davon in Privateigentum
Jedes dieser Privatgrundstücke steht für eine eigene Zustimmung, die eingeholt werden müsste — sonst bleibt das Befahren der Wege im Zweifel verboten.
Kapitel 08 Im Vergleich
Wo der Kreis im Vergleich steht.
Genehmigungspflichtige Waldwege (km) — — im Verhältnis zum NRW-Schnitt und zum höchsten Wert.
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Kapitel 09 Methodik
Wie viel Wald gibt es überhaupt?
Eine scheinbar einfache Frage — und die Grundlage jeder dieser Zahlen. Drei öffentliche Quellen geben drei verschiedene Antworten. Nicht weil eine Recht hat und die anderen nicht, sondern weil jede etwas anderes misst.
- 846.403 ha IT.NRW — Flächenerhebung nach tatsächlicher Nutzung „Wald", amtliche Katasterauswertung.
- ~952.000 ha Landeswaldinventur forstfachliche Erhebung — zählt auch Wald, der katastermäßig anders geführt wird.
- ~1.120.000 ha Wissensgraph (diese Analyse) ATKIS + Waldfunktionskarte, fusioniert — die räumliche Grundlage der Wege-Auswertung oben.
Zwischen der niedrigsten und der höchsten Zahl liegen rund 274.000 Hektar — fast sieben mal das Stadtgebiet von Köln. Für die Wege-Auswertung dieser Seite zählt der Wald des Wissensgraphen, weil nur er flächenscharf mit dem Wegenetz verschnitten werden kann.